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VereinPkt
1. Columbia Donnerberg 68
2. Eintr. Verlautenheide 62
3. SG Stolberg 52
4. SV Breinig II 48
5. VfL 08 Vichttal II 46
6. TV Konzen 43
7. Rhenania Würselen 42
8. Burtscheider TV 38
9. SC Berger Preuß 37
10. Teutonia Weiden 32
11. Fortuna Weisweiler 29
12. Rhenania Richterich 29
13. GW Lichtenbusch 25
14. Arm. Euchen-Würselen 22
15. Eintr. Kornelimünster 15
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Noch spielen die Klubs lieber defensiv

Herbert Linden, 1. Vorsitzender des Ausrichters Eintracht Verlautenheide, begrüßt gemeinsam mit Andreas Kreitz vom Hauptsponsor Sparkasse Aachen die Vertreter der teilnehmenden Vereine zur Auslosung der Gruppen bei der anstehenden Fußball-Stadtmeisterschaft im August. Foto: Ralf Roeger

Spielpaarungen für die Fußball-Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup gezogen.


Wer solide Verbalattacken hören wollte, der wurde erstmal enttäuscht bei der Auslosung zur Fußball-Stadtmeisterschaft. Stattdessen schien es ein Abend der harten rhetorischen Defensivarbeit zu werden. Die Funktionäre verpassten ihren Sätzen Vokabeln wie „wenn“ oder „wäre“, es wurde auf Mannschaften im Neuaufbau verwiesen, und polemisch wirkte beinahe, wer die Großen „ein bisschen zu ärgern“ versprach.


Einen gab es aber doch, der eine sogenannte Kampfansage formulierte, und das war Daniel Kindermann, der Geschäftsführer des VfJ Laurensberg, der in der Vorrundengruppe B auf Grün-Weiß Lichtenbusch und VfL 05 Aachen trifft – und zwar als Außenseiter. Kindermann sagte: „Gerade 05 ist machbar.“ Kurze Pause, kleine Korrektur. „Es hätte uns jedenfalls härter treffen können.“


3000 Euro Prämien


Tja, das Vorgeplänkel hält sich in Grenzen bei der Fußball-Stadtmeisterschaft, obschon es ja um einiges geht bei dem Turnier vom 1. bis zum 10. August auf der Anlage von Eintracht Verlautenheide am Heider-Hof-Weg. Es geht nicht nur um Prämien von insgesamt 3000 Euro; die 29 Teilnehmer spielen überdies darum, sich als die beste Mannschaft der Stadt bezeichnen zu dürfen. Jetzt wurden die Gruppen gelost, im Vereinsheim des Ausrichters, SV Eintracht Verlautenheide. Der Spielplan war gerade komplett, da sagte der Vorsitzende Herbert Linden: „Ich hoffe, ihr seid alle zufrieden“, und da wollte niemand widersprechen.


Im Gegenteil, eine Vertreterin von Rhenania Rothe Erde sagte spontan „Danke“, so sehr freute sie sich über ein sublokales Derby, Rothe Erde gegen den SC Nirm. Und in Gruppe E spielt Borussia Brand gegen Germania Freund, ebenfalls ein Derby, das jedoch einem Zufall zu verdanken ist.


Denn als der Lostopf 2 leer war, wurde das Fehlen Germania Freunds bemerkt. Ohne gezogen worden zu sein – und ohne Einspruch – bekam Freund also den verbliebenen Platz zugesprochen  und tauchte direkt danach als erstes Los in Topf 3 auf. „Besser kann’s eigentlich nicht laufen“, sagte Linden.


Gezogen hatte Andreas Kreitz vom Hauptsponsor Sparkasse Aachen. Kreitz fiel ein bisschen aus dem etablierten Anforderungsprofil an Losfeen, bis dato galten Karrieren als Rekordspieler (Jo Montanes), Zweitligafußballer (Kevin Kratz) oder aktive Nicht-Erwachsene (Loona, Lena, Christina,...) als Voraussetzung. Verlautenheides Vorsitzender Herbert Linden durfte sich dennoch freuen über „interessante Partien“. Er sagte, er wünsche sich während des Turniers „gute Gespräche und einen sportlich fairen Verlauf“. Zudem verwies er auf ein Rahmenprogramm: Am 9. August soll es zunächst ein Dorfturnier geben und danach eine Party mit einem DJ und der Sängerin Sarah Schiffer.


Wer wissen mochte, wie das mit den Favoriten so aussieht, war ganz gut beraten, mit Manfred Werner zu sprechen. Werner ist der Obmann von Alemannia Aachen II, Mittelrheinligist. Nach der Auslosung sagte er: „Bei 30 Minuten Spielzeit ist es auch für höherklassige Mannschaften schwierig, wenn der Gegner gut verteidigt.“


Denn sowohl in der Vorrunde mit sieben als auch in der Zwischenrunde mit vier Gruppen wird 30 Minuten auf dem Kunstrasenplatz in Verlautenheide gespielt. Die Ersten und der beste Gruppenzweite kommen weiter und treffen in der Zwischenrunde auf Mannschaften aus höheren Ligen. Hier ziehen nur die Ersten ins Halbfinale ein. Im vergangenen Jahr erlebte Manfred Werner das sehr eindringlich, da schied Alemannia II nach einer Niederlage gegen Kornelimünster und einem Unentschieden gegen den späteren Sieger Inde Hahn aus. „In diesem Jahr“, sagte Werner, „wollen wir es besser machen.“


Jochen Heck formulierte die eigenen Ambitionen ebenfalls ein wenig verpackt. Heck ist beim SV Eilendorf der „Abteilungsleiter Fußball“, drei Mal hat der Verein die Stadtmeisterschaft in den vergangenen Jahren gewonnen – so oft, dass der SV den Pokal 2012 hat behalten dürfen. Und da der SV Eilendorf in diesem Jahr 100 wird, sagte Heck, „wäre es ein weiteres Sahnehäubchen, wenn wir die Stadtmeisterschaft gewinnen würden.“